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Krankheitsverlauf - Von der Ansteckung mit HIV bis zur Krankheit AIDS - Südafrika AIDS

AIDS ist eine unheilbare Immunschwächekrankheit, d. h. der Körper kann sich nicht mehr vor eintreffenden Krankheitsrregern abwehren. Das Immunsystem bildet Antikörper gegen diverse Viren, Bakterien und Pilz. Das HI-Virus setzt sich auf den T-Helferzellen fest und vermehrt sich in ihnen. Durch die ständige Bildung von Antikörper werden schließlich die T-Helferzellen vernichtet. Je weiter die HI-Viren die T-Helferzellen angefriffen haben, desto anfälliger ist der Körper für weitere Krankheiten und das Immunsystem ist geschwächt.

Generell kann gesagt werden, dass die Krankheit sehr unterschiedlich verlaufen kann. Das ist unter anderem abhängig vom Alter, medizinischer Behandlung und Lebensstil der Betroffenen. Durch die ständige Entwicklung und Verbesserung in der Medizin, bricht die Krankheit AIDS im Durchschnitt nach 9 - 10 Jahren nach der Infizierung ein. Es gibt aber auch Fälle, wo Leute 20 Jahre mit dem Virus leben.

Die Krankheit ist zunächst in 4 Stadien zu unterteilen.

1. Phase: Akute Phase

Bei dem Patienten treten in den ersten 6 Wochen nach einer Ansteckung grippeähnliche Symptome auf, unter anderem mit Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen, Übelkeit, Nachtschweiß und geschwollene Lymphknoten. Der Körper produziert vermehrt Antikörper gegen das Eindringen des Virus. Eine Infektion ist zu diesem Zeitpunkt im Blut noch nicht nachweisbar.

2. Phase: Latenzphase

Diese Phase kann über mehrere Jahre (über 10 Jahre) dauern. Der Patient verspürt in dieser Phase keine Symptome, obwohl sich die Viren weiterhin stark im Blut vermehren. Durch einen HIV-Test kann jetzt der Virus diagnostiziert werden.

3. Phase: Aids Related Complex

Diese Phase ist ähnlich der Akutphase. Der Patient empfindet erneut grippeähnliche Krankheitszeichen wie z. B. chronische Mündigkeit, Gewichtsverlust, Nachtschweiß und Konzentrationsschwäche. Das Immunsystem ist bereits deutlich geschwächt und die Symptome lassen nicht wieder nach, im Gegensatz zur ersten Phase.

4. Phase: AIDS-Vollbild

Sinkt die Anzahl der T-Helferzellen auf unter 200 – 400 pro µl Blut, dann spricht man von AIDS. Diese Erkrankung wird auch als opportunistische Infektion bezeichent. Würde diese Krankheit bei einem intakten Immunsystem auftreten, würde dies wahrscheinlich harmlos für einen gesunden Menschen verlaufen. Das geschwächte Immunsystem kann sich allerdings nicht gegen die Eindringlinge wehren und daher kann es sich nahezu ungehindert verbreiten. So kann es unter anderem zu folgenden Krankheiten kommen:

  • Lungenentzündung
  • Krebs
  • Tuberkulose
  • Chronisches Herpes
  • simplex Infektion
  • Entzündung der Speiseröhre
  • Pilzinfektionen
  • Toxoplasmose
  • Behandlung

Bis zum heutigen Zeitpunkt gibt es noch keine Medikamente zur Heilung von HIV und Verhinderung des Ausbruches von Aids. Obwohl es in der Medizin und Forschung gerade in den letzten Jahren erhebliche Fortschritte gemacht wurden. Derzeit gibt es einige Medikamente, die den Ausbruch der Krankheit Aids zeitlich verzögern können, dennoch besteht noch keine Heilung. Die sogenannten antiretroviralen Medikamente können die Bildung von neuen Viren im Blut verlangsamen. Es kann sein, dass überhaupt keine HI-Viren im Blut nachgewiesen werden können, dennoch ist dann das Virus immernoch im Körper. So können sich die T-Helferzeller wieder vermehren und das Immunsytem stärken. Nebenwirkungen gibt es natürlich, wie bei allen Medikamenten, auch hier. Dabei sind Diaröh und Kopfschmerzen eigentlich noch "angenehme Nebenwirkungen". Schmerzlicher wird es dann bei Entzündungen der Nerven und Störungenen des Fettstoffwechsels. Bei den Patienten sind diese Nebenwirkung besonders gefürchtet. Durch den Abbau von Unterfettgewebe und das Nachlassen der Anlagerung von Fett in den Fettpolstern, die Patienten deutlich abgemagert sind und dies auch von außen erkennbar ist. Teilweise können die Medikamente auch die inneren Organe angreifen.

Ein weiterer Forschritt besteht bei den Behandlung und Infizierungen von den Krankheiten (siehe oben), welche in zusammenhang mit Aids auftretten können. Zudem kann aber auch der Lebensstil eines Patienten entscheidend zu seinem Fortschreiten der Krankheit beitragen. Z. B. der Genuss von Alkohol, Ernährung.

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